Phuket gilt bei Vielen als überlaufene, stressige Insel. Sicher, zu Zeiten vor Corona war die Insel in Teilen überfüllt. Aber das trifft nicht auf alle Teile der Insel zu. Überfüllt, laut ist Patong. Das Wasser nicht besonders klar, der Strand in der Hochsaison voll und laut. Aggressive Händler belästigen viele Strandbesucher, die eigentlich nur ein Sonnenbad und entspanntes Schwimmen suchen. Jet Skis nehmen wenig Rücksicht auf die Schwimmer und sind nervtötend laut. Und abends lärmt es in der lauten Bangla Rd. mit Bierbars, GoGo Bars und allem, was manche mögen. Und andere hassen.
Aber es gibt auch Orte im Süden der Insel rund um Rawai oder Nai Harn, wo es ruhiger zugeht. Auch in Kata, Karon oder Surin gibt es zum Glück diese Auswüchse noch nicht.
Auf Phuket findet jeder "seinen" Strand. Ob Sie nun nicht auf Drinks und Party beim Beach Besuch oder es eher ruhig vor Traumkulisse mögen. Wozu ich Ihnen aber auf jeden Fall rate: Bleiben Sie nicht an Ihrem "Hausstrand" sondern besuchen Sie auch einige der Anderen, die alle einen ganz eigenen Charakter haben!
Es gibt ruhigere Strände ( im Vergleich zu Patong) und wirklich ruhige Plätze für einen entspannten Nachmittag am Wasser. Allerdings: Wenn Sie das suchen, sind Sie entweder auf ein Tuk Tuk oder ein geliehenes Moped angewiesen. Aber es lohnt sich!
Patong bietet die meisten Unterkünfte auf der Insel. Außerdem ist es Zentrum des Nightlife und bietet mit der Mall Jungceylon ein tolles Einkaufszentrum. All das bedeutet: Der Strand ist in der Regel voll. Das Wasser sieht nicht klar aus;) Nur 1993, als ich erstmals hier war, war es grünlich kristallklar. Und im Januar 2005 (siehe Bild) unmittelbar nach dem verheerenden Tsunami.
Dieser Strand war bis 2017 mein Lieblingsplatz für einen entspannten Beach Nachmittag. Dann wurde der Zugang gesperrt. Aber man kann ihn vom Surin Beach aus erreichen ( Boot 100 Bath). Und ein kleines Restaurant versorgt die Besucher mit Essen und Trinken.
Der Kata Beach besteht aus 2 Teilen. Kata Noi und Kata Yai. Kata ist ca. 12 km südlich von Patong. Also etwa eine halbe Stunde mit dem Moped oder Tuk-Tuk. Zahlreiche Hotels befinden sich hinter dem Strand, aber von einer Straße getrennt. Sicher findet man auch hier Bars, aber es ist anders als Patong ohne GoGo Bars oder Ähnliches.
Kata bietet 2 Strände. Den 1,2 km langen Hauptstrand Kata Yai und den nur 500 m langen Kata Noi Beach. Kata Yai besticht durch seinen feinen weißen Sand, die Breite des Strandes, die guten Schnorchel Möglichkeiten. Kata Noi wird weniger besucht, weil der Zugang versteckt liegt und damit ist ein ruhiger Nachmittag garantiert.
Da in diesem Teil nur der Club Med liegt ist es hier wesentlich ruhiger als im Südteil. Ich bevorzuge es hier in Ruhe zu schwimmen und vor allem auch zu schnorcheln! Von den beiden Strandrestaurants ca. 250 m Richtung Insel Ko Pu beginnen die Felsplatten mit Korallen (ca. 3-5 m Tiefe).
In der Süd Ecke des Strandes gibt es zahlreiche Restaurants nahe am Wasser. Schön dort zu essen und dann liebe ich es in der Ecke in der Ska Bar mit Reggae Musik einige Drinks zu genießen.
Natürlich kann man sich ein Auto leihen, z.B. am Flughafen. Oder mit dem Tuk-Tuk umherfahren lassen, was allerdings im Vergleich zu Taxifahrten auf dem Festland teurer ist. Ich miete immer ein Moped. Aber Achtung! Was sie beachten müssen finden Sie hier!!
Surin ist eher ein Familienbadeort. Also anders als die Partymetropole Patong ( wo außerdem das Wasser eine verdächtige Farbe hat..) Hier, zwischen Flughafen und Kamala, kann man wirklich entspannen. Wer abends Party haben möchte, muss mit einem der überteuerten Tuk Tuks nach Patong.
2017 ließ die Regierung das alles wegbaggern. Weil angeblich illegal gebaut.
Der Zugang war etwas beschwerlich über einen Fußweg von der oberhalb gelegenen Strasse. Der Besitzer des Hanges ließ den Zugang schließen. Man kann die Bucht jetzt per Longtail von Surin aus erreichen.
Der 45 m große Buddha ist mittlerweile eines der wichtigsten Wahrzeichen der Insel. Er liegt genau auf der Höhe zwischen Kata / Karon und Chalong Bay. Er wurde aus Spenden finanziert und wurde seit 2004 errichtet. Überzogen ist er mit Platten aus burmesischem Marmor. Phantastisch ist die Aussicht bei Sonnenaufgang über der Chalong Bay und bei Sonnenuntergang auf der Kata Seite bis zum Süden der Insel. Ich habe 2010 hier Aufnahmen gemacht, die zeigen wie solche oft im Lande zu sehenden gewaltigen Buddha Statuen entstehen.
Man kann diese kleinen Platten mit Namen versehen und spenden. Sie werden dann für den Bau des Big Buddha verwendet.
Wie bei vielen anderen Buddhastatuen besteht der eigentliche Corpus aus Beton (neu) oder wurde früher aus Ziegelsteinen gemauert.
Im Vordergrund Kata Yai, hinten das kleinere Kata Noi.